Hakel-Kurzmeldung


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Geschrieben von: Administrator   
Sonntag, den 26. September 2010 um 17:33 Uhr

 

NEUJAHRSWANDERUNG 2012

Der AHA aus Halle,  ist ein sehr großer Unterstützer der BI Hakelwald .Wir haben auch in diesem Jahr zu einer Neujahrswanderung eingeladen und freuten uns über das große Interesse.

Exkursionsteilnehmer diskutieren mit den Förstern

Trotz der schlechten witterungsbedingten Straßenverhältnisse in diesen frühen Morgenstunden des 14.1., kamen vor allem zahlreiche Teilnehmer aus dem weiteren Umland, wie z.B. Aschersleben, Quedlinburg, Klein-Oschersleben und Gröningen , um unsere Initivative zu unterstützen. Obwohl der Harz ganz in der Nähe liegt, ist der Hakel ein beliebtes Ausflugsziel.

Wir möchten uns weiter dafür einsetzen, dass das so bleibt und das er touristisch attraktiver wird.

Am Anfang unserer 4stündigen Wanderung hat Herr Liste (Vorsitzender des AHA) nochmal kurz unsere bisherigen Aktiviäten zusammengefaßt und motivierte zum Durchhalten.

Leider verliert der Wald immer mehr seinen besonderen und ursprünglichen Charakter.Auch in dieser Erntesaison wurde wieder heftig "zugeschlagen". Unmengen von gefällten Buchen und Eichen lagern hochgestapelt . Durch Fällungen am Wegrand, mutet der ohnehin schon breitgeschotterte Steinweg an wie eine Autobahn. Wir stellten fest, hier soll wohl in nächster Zeit noch viel Holz gelagert werden.

Holzstapel an den Wegrändern am 14.01.2012

Durch verschlampte und zerfurchte Wege kämpften wir uns durch zum "Teufelstal". Dieses ist durch einen Kahlschlag kaum wiederzuerkennen. Von den beiden Förstern, welche uns auf unserer Wanderung begleitet haben, wurden wir aufgeklärt: Hier wird neu aufgeforstet.In Zukunft werden hier kleine Eichen wachsen. Wir fragen uns, wieviel von den alten Baumbeständen, sind der Säge bisher schon zum Opfer gefallen. Alter Waldbestand ist ökologisch sehr wertvoll! Alte Wälder binden mehr Kohlendioxid, als neue Pflanzungen! Aus dem Hakel soll ein Eichenwald werden. In diesem Moment fiel mir ein:

Der bekannte Ethnologe Wolf-Dieter-Storl hat gesagt: "Natur ist weiser, als unser beschränkter Verstand. Die Erde sucht sich die Pflanzen aus, die sie gerade an gewissen Standorten braucht."

Wir kämpfen weiter dafür, dass der Hakel ein schönes Stück Natur für Erholungssuchende  bleibt und nicht zu einem Wirtschaftswald verkommt.

Uta Kästner

 

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 29. Januar 2012 um 20:03 Uhr