Hakel-Kurzmeldung


Der Hakel PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 25. September 2010 um 18:15 Uhr

Das Waldgebiet des Hakels liegt auf einem Sattel, der vor allem von Unterem Muschelkalk gebildet wird. Der Höhenzug erhebt sich über einer Lößsenke und erreicht eine Höhe von mehr als 200 m über dem Meeresspiegel. Der höchste Punkt der Hakels liegt auf 241 m über NN.

Der Hakel ist ein wasserarmer Wald, es gibt nur einige kleine stehende Gewässer, die durch Niederschlagswasser gebildet und genährt werden. Sie sind dem Hakelwild als Suhlen willkommen. Das Wasser zweier kleiner Quellen versickert schnell im trockenen Boden. Da das Gebiet zum mitteldeutschen Trockengebiet gehört, regnet es relativ wenig. Niederschlagreichster Monat ist der Juni.

Vorherrschender Bodentyp ist Löß-Parabraunerde.

 

Blick auf den Großen Hakel von Nordosten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Umgebung des Hakels wird intensiv landwirtschaftlich genutzt. Angebaut werden vor allem Winterweizen, Wintergerste, Winterraps, Zuckerrübe und Mais. Der Anbau von  Luzerne, der zu DDR-Zeiten für die Erzeugung von Viehfutter betrieben wurde, ist seit 1989 stark zurückgegangen. Brachflächen, Grünland und Wiesen fehlen in der Umgebung des Waldes.

Ursprünglich war der Hakel viel größer als er heute ist, er reichte einst bis an die Selke. Die Landwirtschaft, die auf dem fruchtbaren Bördelöß gute Erträge bringt, hat den Wald zurückgedrängt und auf seine heutige Größe verkleinert. Die Waldstuktur soll durch die über lange Zeit betriebene Mittelwaldwirtschaft entstanden sein. Der Hakelwald ist ein Laubwald aus Eichen und Hainbuchen, auch Linden und an vielen Stellen Vogelkirschbäume sind charakteristisch.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 15. Januar 2011 um 14:40 Uhr